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aktualisiert 20. Mai  




Informationen des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bitte weiterlesen

Kulturfeste des Landes Brandenburg 2011

Die Kulturfeste präsentieren 2011 an über 300 Spielstätten mehr als 800 Konzerte, Opern, Tanz-, Puppen- und Sprechtheateraufführungen, Jazzkonzerte, Filme sowie Ausstellungen und Lesungen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter diesem Link: Kulturfeste im Land Brandenburg bzw. können Sie in dieser Übersicht: Jahresbroschüre der Kulturveranstaltungen 2011 als pdf stöbern.
Beachten Sie bitte auch diese Benefizkonzerte: Musikschulen öffnen Kirchen. Brandenburgs Musikschulen laden in diesem Jahr bereits zum 5. Mal zu Konzerten zur Förderung von Kirchensanierungen ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Fukushima hält wieder eine Katastrophe die Welt in Atem – und das fast genau 25 Jahre nach der von Tschernobyl. Wieder einmal wird der Welt vor Augen geführt, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist. Jetzt gilt es, aus dieser Erkenntnis endlich die einzig mögliche Konsequenz zu ziehen: Aussteigen für immer.
Ihre Bettina Röder
Publik-Forum Redaktion

die ausführlichen Informationen finden Sie unter diesem Link: dossier-fukushima.pdf oder

Spendenbitte für Japan

Angesichts des tragischen Erdbebens und einer drohenden Atomkatastrophe in Japan haben sich am heutigen Mittwoch, dem 16. März 2011, Bischof Dr. Markus Dröge, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, und Roland Herpich, Direktor des Berliner Missionswerks, an japanische Gemeinden in Berlin und Japan gewandt. Im Namen der Landeskirche drückten sie ihre tief empfundene Sorge und ihre Bereitschaft zu helfen aus. „Diese Katastrophe droht uns sprachlos zu machen, doch wir wollen nicht sprachlos bleiben. Daher möchten wir Sie fragen, wie wir Ihnen in dieser besorgniserregenden Situation helfen können“, so Dröge und Herpich in ihrem Brief an Pfarrer Tomeyuki Naito, Generalsekretär der Vereinigten Kirche Christi in Japan (Kyodan), der Partnerkirche der EKBO. „Wir beten für die Gestorbenen, für die Hinterbliebenen und Verletzten“, versicherten sie in dem Brief. Zahlreiche Kirchen im Bereich des Kyodan wurden vom Erdbeben zerstört, vor allem in der Präfektur Iwate werden Gemeindemitglieder vermisst.

Die deutsche Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Tokio-Yokohama, Elisabeth Hübler-Umemoto, hat einen Spendenaufruf gestartet. Ziel ist es, möglichst bald unbürokratische Hilfsmaßnahmen einzuleiten und Sachspenden für örtliche Hilfsorganisationen zu erwerben.

Spendenkonto:
Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama
Konto-Nummer 118 77 80 00
Bank: Commerzbank Leipzig
Bankleitzahl: 860 400 00
Stichwort: Erdbeben

Evangelische Akademie zu Berlin

Gern möchten wir Sie auf die Veranstaltungen der ev. Akademie in Berlin hinweisen. Stöbern Sie selbst durch die Angebote und vielleicht finden Sie Zeit, das eine oder andere Angebot wahrzunehmen.

Und hier folgt der Link: Ev. Akademie Berlin

Frühjahrssynode der Evangelischen Kirche am 8. und 9. April 2011

Parlament beschließt Reformschritte
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat bei ihrer Frühjahrssynode in Berlin am Samstag die Weichen für ihren weiteren Reformprozess gestellt. Dazu beschloss das Kirchenparlament das Konzept „Reform ist möglich“, teilte eine Sprecherin mit. Mit dem Maßnahmenpaket soll dem Mitgliederschwund, leeren Kirchen und sinkenden Einnahmen entgegengewirkt werden. Bis Ende 2013 soll dafür zunächst rund eine Million Euro zur Verfügung stehen, mit der Mitarbeiter geschult, Jugend- und Erwachsenenarbeit gestärkt und weitere Projekte umgesetzt werden sollen.
Die Synode beschloss außerdem die Umstrukturierung ihrer Umweltarbeit. Nach der Verabschiedung des bisherigen Umweltbeauftragten Reinhard Dalchow in den Ruhestand soll es dieses Amt nicht mehr geben. Stattdessen kümmert sich zukünftig ein Umweltmanager um die fachgerechte Begleitung in den Kirchengemeinden. Das neue Umweltmanagement soll in das kirchliche Bauamt integriert werden.
Die Synode sprach sich für einen Ausstieg aus der Atomenergie aus. „Es ist tragisch, dass es nach Tschernobyl noch einer weiteren Katastrophe bedurft hat, um zu erkennen, dass die Atomkraft das Maß menschlicher Verantwortungsfähigkeit übersteigt“, sagte Bischof Markus Dröge in einer Rede. Mit dem Atommüll würden schwerwiegende Probleme an die Generationen der Kinder und Enkel weitergereicht. Darüber hinaus plädierte die Kirche auch für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Libyen.
Die Fusion der Kirchenkreise Beelitz-Treuenbrietzen, Brandenburg und Lehnin-Belzig sowie der Nachtragshaushaltsplan 2011 wurden am Samstag ebenfalls beschlossen. Der Rückgang der Kirchensteuereinnahmen 2011 war nach Angaben der Sprecherin nicht so hoch wie erwartet. So nahm die Kirche 22 Millionen Euro mehr als erwartet ein. Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der EKBO. Das Kirchenparlament zählt 123 Mitglieder. Die EKBO hat rund 1,1 Millionen Mitglieder in 35 Kirchenkreisen und 1366 Gemeinden. (dpa/MAZ, 11.4.2011)


Der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hat nach der Atomkatastrophe in Japan ein schnelles Ende der Kernkraft gefordert. “Diese Art der Energiegewinnung ist mit dem biblischen Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, nicht zu vereinbaren”, sagte Dröge am Freitag zum Auftakt der Frühjahrssynode in Berlin. “Wir müssen so schnell wie möglich auf andere Energieträger umsteigen.”
Der Bischof erinnerte daran, dass die evangelische Kirche schon lange vor den Gefahren gewarnt habe und dafür auch kritisiert worden sei. Es sei tragisch, dass es nach Tschernobyl noch einer weiteren Katastrophe bedurft habe, um zu erkennen, dass die Atomkraft das Maß menschlicher Verantwortungsfähigkeit übersteige.
Allein die Tatsache, dass keine Lösung für den atomaren Abfall in Sicht sei und mit der unterirdischen Lagerung des Atommülls die Probleme an die Kinder und Enkel weitergereicht würden, hätte die Erkenntnis von einer nicht verantwortbaren Technologie wecken können, sagte Dröge. Nun bestehe aber die Hoffnung, dass endlich Konsequenzen gezogen würden. Notwendig sei eine breite gesellschaftliche Debatte mit einer tief greifenden Bewusstseinsveränderung.
08. April 2011 | Autor: dapd

Dr. Markus Dröge: Wort des Bischofs auf der 6. Tagung der Dritten Landessynode, 8. – 9. April 2011